Haus der Weißen Herren – Humboldt Forum, Shared Heritage und der Umgang mit dem „Anderen“

Mit dem Humboldt Forum im Berliner Schloss geraten die ethnologischen Sammlungen neu in den Fokus. Während Herkunftsländer zunehmend Ansprüche auf ihr materielles Gedächtnis geltend machen, beharren deutsche Museen weiter darauf, rechtmäßige Eigentümer zu sein. Allenfalls sind sie bereit, mit den Herkunftsländern in Dialog zu treten: Stichwort Shared Heritage.

Am Beispiel der berühmten Benin Bronzen, von britischen Truppen 1897 aus dem heutigen Nigeria geraubt und bis heute in vielen deutschen Museen an prominenter Stelle zu finden, fragt der Autor die nigerianische Seite ebenso wie Kritiker*innen hierzulande, was Shared Heritage bedeuten kann. Und inwieweit der hiesige Umgang mit diesen Werken noch immer Ausdruck kolonialer Haltungen ist.

Haus der Weißen Herren – Humboldt Forum, Shared Heritage und der Umgang mit dem Anderen  | 2017 | 108 MB | ZIP

Manuskript Haus der Weißen Herren

Here an english version of the script: House of the White Masters.

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Eine Liebe zu Schwarz – Mein koloniales Innenleben, revisited

Im Dialog mit einer Freundin, die die Projektionen auf Schwarze Menschen täglich am eigenen Leib erfährt, erinnert sich der Autor, wie ihm „Afrika“ in der Kindheit durch die Abbildungen nackter Körper begegnete. Später, bei seinen eigenen Reisen, war es der Mythos vom Schwarzen Kontinent, vom Herz der Finsternis, der ihn immer wieder lockte. Als weißer Mann muss er sich eingestehen, wie sehr die Leidenschaft für das ganz „Andere“ und sein Verhältnis zu Schwarzen Menschen noch immer von kolonialen Strukturen  geprägt sind.

Eine Liebe zu Schwarz – Mein koloniales Innenleben, revisited | 2017 | 108 MB | ZIP

Manuskript Eine Liebe zu Schwarz

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Kreuzberg von oben – ein Versuch über Geld und Moral

Sein Image als rebellischer, linker Berliner Stadtteil pflegt Kreuzberg mit Erfolg. Doch mit den steigenden Immobilienpreisen hält das Bürgertum Einzug. Und der Autor sitzt zwischen allen Stühlen.

Bisher lebte er eher bescheiden. Um Geld ging es ihm nicht. Doch dann erbte er. Obwohl er immer der Meinung war, dass Erben an sich ungerecht ist. Er kaufte sich eine große Wohnung, und nun schaut er auf seinen Kiez herab, den sich immer weniger Menschen leisten können. Und er stellt sich Fragen: Wer bin ich jetzt? Darf ich mein unverdientes Privileg einfach genießen? Oder schulde ich etwas? Er sucht Antworten und findet neue Fragen.

Kreuzberg von oben – ein Versuch über Geld und Moral | 2014 | 59 MB | ZIP

Manuskript Kreuzberg von oben

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